News
Veranstaltungsreihe
Rassistische Vorstellungen und Praktiken von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart, 19.02.2010 / 19 Uhr
Die VA-Reihe wird sich mit der Beständigkeit von rassistischen Vorstellungen und Praktiken in alten und neuen Formen auseinandersetzen und die Funktionsweisen von Rassismus in ihren spezifischen Ausprägungen seit dem Kolonialismus bis heute beleuchten. Abschließend werden wir uns der Frage stellen, in wie weit eine rassismusfreie Gesellschaft, vor der Kulisse jahrhundertelang praktizierter Rassismen, überhaupt möglich ist.
Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
InterKULTURelles Haus Pankow
Schönfließer Str. 7, 10439 Berlin, Café Multi-Kulti, Vorderhaus 1. Stock www.ikhp.de www.oase-berlin.org
zum download des Programms:
http://m-strasse.de/sites/m-strasse.de/files/pankow.pdf
Weitere Veranstaltungen aus der VA-Reihe:
Veranstaltung 23.04.2010 / 19:00 Uhr
Weimarer Republik und Rassenwahn im Dritten Reich
Veranstaltung 17.06.2010 / 19:00 Uhr
„…Das hat es bei uns nicht gegeben“
Gab es einen DDR- spezifischen Rassismus?
Veranstaltung 17.09.2010 / 19:00 Uhr
BRD und Rassismus der Gegenwart
Dialogtisch: 19.11.2010 / 19:00 Uhr
Wie realistisch ist eine rassismusfreie Gesellschaft?
******
Kolonialismus im Kasten?
Ein kritischer Rundgang durch die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums
Was wissen wir über die deutsche Kolonialvergangenheit? Was hat Kolonialismus mit deutscher Geschichte im Allgemeinen zu tun? Welche Auswirkungen hatte und hat er noch heute auf die deutsche Gesellschaft?
Treffpunkt ist in der Eingangshalle des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, am rechten Treppenaufgang. Der Eintritt in das Museum kostet 5,-. Die Rundgänge sind nicht an das DHM angebunden und kostenlos. Wir bitten um Anmeldung per Email bis zum Freitag vor dem jeweiligen Termin!
Kontakt: kolonialismus.im.kasten@gmail.com
Sonntag, den 14. Februar 2010, 15 Uhr: Themenschwerpunkt „Koloniale Bildwelten in der visuellen Kultur Deutschlands“ (Susann Lewerenz und Marie Muschalek)
************
Propaganda gegen Straßenumbenennung von Goetz Aly
Die anstehende Umbenennung des Groebenufers in May Ayim Ufer erfaehrt gerade einen ungeheuren backlash in der Berliner Presse.
Hier koennt ihr die negative Presse - und Leser_innenbriefe, die die Umbenennung verteidigen - nachlesen:
http://blog.derbraunemob.info/2010/02/03/stimmen-zu-hetzartikel-gegen-ma...
************
Karawane - Festival für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Europe
"Vereint gegen koloniales Unrecht in Erinnerung an die Toten der Festung
Europa"
Militarisierung des Grenzregimes und Die Situation von Flüchtlingen:
EU-Außengrenzen – Frontex und Festung Europa – Entwicklungshilfe -
Migrationskontrolle -Kollaboration von NGOs - Isolierungslager -
Residenzpflicht – Abschiebung – Duldung – Polizeibrutalität – Situation
von Frauen und Kindern
Offene Einladung
Bundesweites Planungstreffen
am 23.- 24. Januar 2010 in Jena
Beteiligt euch an der Vorbereitung für das Karawane - Festival für die
Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Europe ( 4.- 6. Juni 2010 )
- "Vereint gegen koloniales Unrecht in Erinnerung an die Toten der Festung
Europa"
www.thevoiceforum.org
* * * *
************************
16.01.2010
Südafrika 2010: Kick Daimler - Der Kampf der Apartheid-Opfer um Entschädigung
Freitag 29.1.2010, Berlin: 19 Uhr, Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72, 5. Stock
Der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist nicht das DFB-Team, sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz.
Presseanfragen bitte an Bernd Eichner, medico international, Tel. +49 (0)69 94438-45, eichner@medico.de. Einen Überblick zum Verfahren kann man sich bei http://www.medico.de/ oder hier http://www.labournet.de/internationales/suedafrika/apartheidsklage.html verschaffen.
*******************
07.01.2010
*BGH hebt Freispruch nach Tod in Polizeizelle auf*
Der Prozess um den Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle
muss neu aufgerollt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Nach
Auffassung der Karlsruher Richter weist das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom
Dezember 2008 zahlreiche Lücken auf.
*******************